WO WARST DU? (OMU) (2008) [DD]

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 MERKMALE 

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IMDB:  6.8   ROTO:  7.8 
MPLT:  7.3   TMDB:  5.9 
OFDB:  8.1   FJON:  6.7 
META:  N/A   TOME:  N/A 

Original-Titel: En tu ausencia
Genre: QUEER | LIEBE | DRAMA
Land: SPANIEN | KANADA
Jahr: 2008
Laufzeit: 1h 44m
Altersfreigabe:  FSK16 

Regie: Iván Noel
Drehbuch: Iván Noel
Besetzung: Francisco Alfonsin | Pedro Salido Saborido | Gonzalo Sánchez Salas


 HANDLUNG 

Pablo, gerade 13 Jahre alt, hat seinen Vater verloren, fühlt sich einsam und verlassen. Mitten in der Pubertät sucht er nach dem Sinn des Lebens. Seine Freundin Julia hilft ihm den Schritt vom Kind zum Heranwachsenden zu vollziehen: sie gibt ihm Unterricht in Sex und dem Leben im Allgemeinen. Doch da trifft er eines Tages Paco, einen freundlichen, mysteriösen Fremden, der mit seinem Wagen eine Panne hat. Pablo hält vorsichtig Abstand, kann sich aber nach und nach dem Charme und der Ausstrahlung des Fremden nicht entziehen, zu sehr sucht er nach einer Vaterfigur. Pablos Zuneigung wächst – und führt den naiven und verletzlichen Jungen unbewusst in eine Tragödie, die ihn für sein ganzes Leben zeichnen wird. (www.cmv-laservision.de)


 REZENSION 

„Wo warst du?“ zieht seine Spannung aus der Fantasie, die angesichts der flirrenden Sommerhitze, den farbenprächtigen Wiesen und der Ereignislosigkeit des Dorflebens seltsame Blüten treibt. Pablo gilt als Einzelgänger, denn er hat sich seit dem Tod seines Vaters von den anderen Jugendlichen ferngehalten. Das Geheimnis um den Unfall des Vaters und seine Erinnerungen an das Leben mit ihm entstehen jedoch in der Begegnung mit dem Fremden neu. Genau wie die Sehnsucht nach einer vertrauenswürdigen männlichen Bezugsperson, die er in Paco gefunden zu haben glaubt. Während die Bildkompositionen und die wunderbare Musik aus der Feder des Regisseurs eine stimmige Atmosphäre schaffen, betonen die spärlichen Dialoge die Sprachlosigkeit der Figuren. Allerdings hätte dem Film etwas mehr Tempo gut getan, um den Zuschauer wirklich an seine Figuren zu fesseln. Insgesamt ist Iván Noel jedoch ein spannender Film gelungen, der die Motive der handelnden Personen lange Zeit im Dunkeln lässt, bis sie sich in einem eruptiven Ende schließlich entladen.

kinofilmwelt.de  7.5 


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